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Sauna


Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie allen Ärger hinter sich. Die Sauna ist ein Entspannungs- und Erholungsort. Hier können Sie einmal was für sich ganz allein und Ihren Körper tun. Wenn Sie sich für das Saunabaden entscheiden, sollten Sie diese Form der Körperpflege auch regelmäßig betreiben. Wer meint, mit ein oder zwei mal Sauna sei er vor Erkältungskrankheiten geschützt, der irrt. Wie Studien immer wieder beweisen, muß man mindestens sechs Monate lang regelmäßig, das heißt, einmal in der Woche drei Gänge, die Sauna nutzen, um die Abwehrfunktion des Körpers zu stärken. Und dies dann beibehalten, sowohl Winter- wie auch Sommertags. Wer unregelmäßig von der Sauna Gebrauch macht, verschenkt eine große Chance für seine Gesundheit. Aber wenn Sie sich an diese Regeln halten, werden auch Sie die fantastische Wirkung der Sauna für sich entdecken.

Jeder Mensch kann eigentlich ein Saunabad nehmen. Nur kleine Babies sollten nicht mit in die Sauna genommen werden, weil deren Kontrolle über die Körpertemperatur noch nicht weit genug entwickelt ist. Ein mildes Saunabad ist für jedermann möglich. Die Hauptregel dabei ist: Man bleibt nur solange in der Sauna, wie man sich wohl fühlt! Diese Regel trifft für alle Personen zu. Junge und gesunde Menschen können länger in einer Sauna bleiben als alte und kranke Menschen. Ältere Menschen fühlen sich sicher bei einer niedrigen Temperatur am wohlsten. Die gleiche Temperatur kann für junge Menschen nur eine Erwärmung bedeuten

Das Saunieren soll vor allem der Abhärtung gegen Erkältungskrankheiten dienen und kann auch bei einigen Erkrankungen als therapeutische Anwendung genutzt werden, beispielsweise bei Störungen des vegetativen Nervensystems. Die Erhöhung der Körpertemperatur auf bis zu 39°C während der Schwitzphase ( künstliches Fieber ) bewirkt innerhalb des Körpers dasselbe, was auch ein echtes Fieber bewirkt, nämlich eine Zerstörung von Krankheitserregern durch erhöhte Temperatur. Die Abfolge von Hitze mit dem anschließenden Kaltbad entspannt die Muskulatur und hat neben einigen physiologischen Effekten wie der Senkung des Blutdrucks , Anregung des Kreislaufs , des Stoffwechsels , des Immunsystems und der Atmung vor allem auch eine wohltuende Auswirkung auf das subjektive Wohlbefinden.

Saunabaden dient auch der Hautpflege und verlangsamt die Hautalterung ; unmittelbar nach dem Betreten des Saunaraumes reagiert die Haut, die Blutgefäße weiten sich, die Durchblutung nimmt zu und die Oberflächentemperatur steigt nach etwa 15-minütigem Aufenthalt auf 40-42°C an; in der Abkühlphase verengen sich die Blutgefäße dann wieder durch Kaltwasseranwendungen ( Gefäßtraining ). Das Schwitzen sowie die wiederholten Wasseranwendungen bewirken außerdem eine sehr gründliche, aber schonende Körperreinigung; die oberste Hornschicht der Haut quillt auf, verhornte Hautzellen lockern sich und können leicht abgespült werden. Bei sehr trockener Haut wird die Struktur durch Aktivierung der Schweißdrüsen und Wassereinlagerungen in die Hornschicht verbessert.

 

 

 

 


 

 



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